Fahndung - Parkplatzmörder gesucht
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Die in Fahndung stehende Person wird als bewaffnet und gewalttätig eingestuft. Sollten Sie ihn sehen oder dessen Aufenthaltsort kennen, verständigen Sie bitte umgehend die Polizei.
Parkplatzmörder gesucht
07.12.2010 Ergreifung: 5.000,00 € * Beobachten
Beschreibung
Eine nach einem Überfall auf einen Autofahrer in Freudenstadt am 6. Juni 2010 gesicherte DNA-Spur gibt den Ermittlern in den beiden Mordfällen vom 8. Mai 2010 im Hölzertal und am 2. Juli 2010 auf einem Parkplatz an der A 5 nun wichtige Hinweise zur Tataufklärung. In beiden Fällen wurden nach vorliegendem Ermittlungsstand zwei Männer im Alter von 30 und 70 Jahren mit der gleichen Waffe erschossen (es wurde mehrfach darüber berichtet). In diesem Zusammenhang kam es auch wiederholt - mit Hilfe von Phantombildern - zu Zeugenaufrufen. Aufgrund des nunmehr durch die gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaften Stuttgart und Rottweil sowie der Polizeidirektionen Böblingen und Freudenstadt bekannt gemachten Sachverhalts gehen die Ermittler der Soko Steingrund davon aus, dass es sich bei der beschriebenen Person (Phantombild) auch um den Mörder des 70-jährigen Mannes aus dem Main-Taunus Kreis handelt, der am 2. Juli 2010 auf dem Parkplatz an der A 5, in der Nähe von Mörfelden-Walldorf, sein Leben lassen musste. Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Stuttgart und Rottweil und der Polizeidirektionen Böblingen und Freudenstadt: Magstadt, Hölzertal, 08.05.2010, Mörfelden-Walldorf, 02.07.2010, Freudenstadt, 06.06.2010 Parkplatzmörder hinterlässt Spur in Freudenstadt Magstadt /Mörfelden /Freudenstadt/ (vin) - Eine Spur des Unbekannten, der auf einem Parkplatz im Hölzertal bei Magstadt Anfang Mai den 30 Jahre alten Heiko S. getötet und mit derselben Waffe Anfang Juli auf einem Autobahnparkplatz bei Mörfelden den 70-jährigen Hans Friedrich L. niedergestreckt hat, führt nach Freudenstadt in den Schwarzwald. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg teilte den Ermittlern der Kriminalpolizei Freudenstadt und Böblingen vergangene Woche die DNA-Übereinstimmung von Tatortspuren mit. Eine nach einem Überfall auf einen Autofahrer in Freudenstadt gesicherte DNA-Spur wies die gleichen Merkmale auf, wie sie auch bei dem Mord am 8. Mai im Hölzertal gesichert worden waren. Beide ermittelnde Dienststellen gehen nach dem Spurentreffer nun davon aus, dass der Unbekannte auch für das Gewaltdelikt am 6. Juni auf dem Freudenstädter Marktplatz in Frage kommt. An dem Sonntag im Juni wartete ein 62-jähriger Geländewagenfahrer in seinem Fahrzeug am Unteren Marktplatz im Bereich der Busparkplätze, als er von dem Unbekannten bedroht und kurz darauf verletzt wurde. Es war kurz nach 16 Uhr, als der Tatverdächtige die Beifahrertür des schwarzen Range-Rovers mit belgischer Nummer unvermittelt öffnete und ins Fahrzeug einstieg. Mit einem Klappmesser in der Hand bedrohte er den 62-Jährigen Tourist und forderte diesen auf, los zu fahren. Der Fahrer wehrte sich jedoch, worauf im Fahrzeuginnern ein Gerangel entstand, bei dem sich das Opfer blutende Verletzungen an den Händen zuzog. Dennoch gelang es ihm mehrfach die Hupe zu betätigen, weshalb mehrere Passanten zu dem Fahrzeug kamen. Der etwa 55 bis 65 Jahre alte und 170 bis 175 Zentimeter große, gepflegt wirkende Täter, der mit einer dunklen Hose und einem creme-weißen Hemd bekleidet war, flüchtete daraufhin und ließ das Tatmesser zurück. Er hatte vermutlich eine dunkle Umhängetasche bei sich. Zeugen verfolgten ihn bis ins naheliegende Christophstal, wo sich seine Spur verlor. Welche Absichten sich hinter diesem Überfall auf dem belebten Marktplatz verbergen, ist unklar. Nur wenige Meter vom damals geparkten Geländewagen befindet sich eine Begrenzungsmauer neben einer öffentlichen WC-Anlage. Schilderungen von Zeugen zufolge saß der Täter dort bis kurz vor dem Überfall über einen längeren Zeitraum. Die Kripo Freudenstadt hat anhand weiterer Zeugenaussagen kurz nach der Tat Phantombilder des Verdächtigen erstellt. Die Polizei bittet um Hinweise zu der gesuchten Person. Möglicherweise ist sie an diesem Sonntag weiteren Passanten aufgefallen und von Besuchern auf dem Markplatz, insbesondere bei den Wasserfontänen zufällig fotografiert worden. An dem sonnigen Frühsommertag fand auf dem oberen Marktplatz auch der Hamburger Fischmarkt statt. Das zurückgelassene Klappmesser der französischen Marke "Laguiole" weist eine Klingenlänge von 17 Zentimeter, aber nur einen 10 Zentimeter langen Griff auf. Die Polizei sucht Besitzer dieses relativ auffälligen Messers.
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